AGBs

AGB der Haller GmbH Lebensmittelversand an Konsumenten

Die Verwendung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB “) ist gesetzlich weder vorgeschrieben noch zwingend notwendig. Wir sind bemüht, stets höchste Kundenzufriedenheit zu schaffen. Missverständnisse oder etwaige Probleme werden wir im Sinne unserer Kunden lösen.
1. Allgemeines zu AGB
•    Die Firma Haller GmbH betreibt einen Webshop und vertreibt darin die auf der Homepage ersichtlichen Artikel.
2. Gesltungsbereich
•    Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) der Firma Haller GmbH (nachfolgend „Verkäufer“) gelten für alle Verträge über die Lieferung von Waren, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer in seinem Online-Shop dargestellten Waren abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.
•    Mit Registrierung und/oder Abgabe einer Bestellung im Online-Shop anerkennt der Kunde diese AGB und verzichtet auf die Anwendung allfälliger eigener Geschäftsbedingungen, insbesondere auf deren Abwehrklauseln.
3. Vertragsabschluss: Angebot und Annahme
•    Unsere Angebote, Preislisten, Prospekte und sonstigen Angaben im Online-Shop sind, insbesondere betreffend Preis, Verfügbarkeit und Lieferfristen, freibleibend.
•    Unsere Angebote stellen stets eine Aufforderung an den Kunden dar, durch die Bestellung ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrages an uns zu richten („Bestellung“).
•    Die Bestellung des Kunden stellt ein verbindliches Angebot auf den Abschluss eines Kaufvertrages über die im Warenkorb enthaltenen Waren dar. Mit dem Absenden der Bestellung nimmt der Kunde die vorvertraglichen Informationen für Verbraucher zur Kenntnis und anerkennt diese AGB als für das Rechtsverhältnis mit uns als allein maßgeblich an.
•    Ein Vertrag kommt erst nach Annahme durch den Verkäufer zustande. Wenn die Bestellung bei uns eingelangt ist, wird der Kunde über die von ihm bekannt gegebene E-Mail-Adresse vom Eingang seiner Bestellung verständigt. Diese Verständigung stellt unsererseits noch keine Annahme des Angebots des Kunden dar. Wiesbauer Gourmet kann das Angebot des Kunden innerhalb von 7 Tagen annehmen.
•    Der Vertrag hat erst nach Zusendung einer Auftragsbestätigung oder Zusendung der Ware Gültigkeit.
•    Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Endkunden mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich .
•    Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung.
4. Preise, Zahlungsbedingungen, Eigentumsvorbehalt
•    Alle Preise sind Gesamtpreise. Sie verstehen sich inklusive aller Steuern einschließlich Umsatzsteuer und Abgaben.
•    Die Preise beinhalten keine Kosten für den Versand.
•    Die Rechnung wird der Produktsendung beigelegt. Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum, wobei der Kunde mit Übergabe der Ware das Risiko des zufälligen Untergangs der Ware trägt.
•    Wir akzeptieren folgende Zahlungsarten: Vorauszahlung,Sofortzahlung, Zahlung auf Rechnung
•    – Rechnung: Die Zahlungsfrist beträgt 14 Tage ab Versand der Ware oder, bei sonstigen Dienstleistungen, der Zurverfügungstellung der Dienstleistung.
•    – Sofortüberweisung: Die Belastung Ihres Kontos erfolgt unmittelbar nach Abgabe der Bestellung.

Die Nutzung der Zahlungsarten Rechnung setzt eine positive Bonitätsprüfung voraus. Insofern leiten wir Ihre Daten im Rahmen der Kaufanbahnung und Abwicklung des Kaufvertrages an Auskunfteien zum Zwecke der Adress- und Bonitätsprüfung weiter. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen nur diejenigen Zahlarten anbieten können, die aufgrund der Ergebnisse der Bonitätsprüfung zulässig sind. Ihre Personenangaben werden von den Auskunfteien in Übereinstimmung mit den geltenden Datenschutzbestimmungen behandelt.
•    Der Zahlungszeitpunkt entspricht in Normalfall dem Zeitpunkt der Bestellung. Bei Bezahlung zu einem späteren Zeitpunkt als jenen der Bestellung kann sich dadurch das ursprüngliche Lieferdatum verschieben bzw. verzögern.
•    Sollte der Kunde mit der Bezahlung in Verzug geraten, sind wir berechtigt, Mahngebühren sowie Verzugszinsen in gesetzlich zulässiger Höhe und gegebenenfalls zusätzlich anfallende Bearbeitungskosten zu verlangen.
•    Wir sind berechtigt den Namen, das Geschlecht, die Anschrift, den offenen Saldo sowie die Mahndaten gemäß § 8 Abs 3 DSG an die Warenkreditevidenz sowie an mit der Einbringung von Forderungen berechtigte Inkassounternehmen zu übermitteln.
5. Versand
•    Der Besteller hat zusätzlich zur bestellten Ware nach Maßgabe unserer im Zeitpunkt der Bestellung jeweils gültigen Versandbedingungen die Versandkosten zu tragen.
•    Für Verpackung und Versand verrechnen wir pauschal € 9,90 für Sendungen nach  AT. Ab einem Einkaufswert von € 99,- versenden wir versandkostenfrei.
•    Reguläre Zustelltage werden dem Konsumenten in der Bestellbestätigung bekanntgegeben.. Feiertage führen zu Veränderungen.
•    Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Bestellung ist die in der Bestellabwicklung des Verkäufers angegebene Lieferanschrift gültig.
•    Die versandte Ware wird in speziellen Kühlboxen geliefert. Der Lieferant stellt die Ware innerhalb von 24 Stunden zu. Sollte der Kunde zum Zeitpunkt der Anlieferung nicht anwesend sein, wird die Ware automatisch beim Kunden abgestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt garantieren wir den einwandfreien Zustand der Ware. Die Transportgefahr geht mit der automatischen Abstellung ohne Genehmigung ebendieser durch den Käufer ausdrücklich nicht auf diesen über.
übergeht.
•    Wir tragen alle Gefahren, die im Zusammenhang mit der Beförderung zum benannten Ort stehen. Die Verbringung der Ware in die vom Kunden dafür vorgesehenen Räume ist nicht inkludiert.
•    Wenn die Ware dem Kunden auf dem ankommenden Beförderungsmittel zur Verfügung gestellt wird, geht die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware auf den Kunden über. Dasselbe gilt bei Annahmeverzug des Kunden.
•    Teillieferungen sind zulässig.
•    Der Kunde wird gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden beim Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche.
•    Nach dem Erhalt dieser E-Mail kann der Kunde die Ware nach Absprache mit dem Verkäufer am Sitz des Verkäufers abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet.
•    Die Lieferung erfolgt mit einem von uns beauftragten Lebensmitteltransporteur an die von dem Kunden angegebene Adresse. Bei unrichtigen, unvollständigen oder unklaren Angaben trägt der Kunde die Kosten der erfolglosen Anlieferung und daraus entstehenden zusätzlichen Kosten. Gleiches gilt für unvollständige oder nicht korrekte Angaben der Telefonnummer.
6. Selbstabholung 
Die Selbstabholung einer Online-Bestellung im Shop ist – unabhängig vom Warenwert der Bestellung – versandkostenfrei.
•    Die Auswahl der Option „Abholung vor Ort“ steht dem Kunden auf der Warenkorb-Seite seiner Online-Bestellung zur Verfügung.
•    Sollte der Kunde bei einer Bestellung, deren Warenwert € 99,- oder weniger beträgt, irrtümlich die versandkostenfreie „Abholung vor Ort“ wählen oder sich nachträglich für eine Zusendung seiner Bestellung entscheiden, werden die aktuell geltenden Versandkosten gesondert in Rechnung gestellt.
•    Die Abholung vor Ort ist in Markt Allhau, möglich. Eine Abholung an einer anderen Adresse ist nicht möglich.
•    Das Wunsch-Abholdatum wird vom Kunden im Zuge des Bestellprozesses festgelegt. Hierfür steht auf der Kassen-Seite seiner Online-Bestellung unter „Rechnungsdetails“ ein Kalender zur Verfügung. GRÜN gekennzeichnete Wochentage können als Wunsch-Abholtermin ausgewählt werden.
•    Die Abholung kann zum Wunsch-Abholdatum oder an einem der beiden darauffolgenden Werktage (ausgenommen Montag) erfolgen.
•    Sollte der Kunde eine Abholung an einem Samstag wünschen, ist als Wunsch-Abholdatum der Freitag VOR dem Wunsch-Abholdatum auszuwählen.
•    Die Abholung vor Ort ist nur zu vereinbarten Zeiten möglich
•    Die Selbstabholung von Online-Bestellungen an Montagen ist aus logistischen Gründen nicht möglich.
•    Die Abholfrist endet am zweiten Werktag (ausg. Montag) nach dem Wunsch-Abholdatum zum Zeitpunkt des Schließens des Wiesbauer-Gourmet-Stores.
Wird die Bestellung vom Kunden nicht innerhalb der Abholfrist abgeholt, kann die Ware aus Gründen der Produktsicherheit/Kühlung nicht mehr ausgehändigt werden. Bezahlte Beträge sind nicht refundierbar.
•    Die Bestellung wird nur gegen Vorlage eines gültigen Ausweises ausgehändigt, wobei sich die Ausweisdaten mit den persönlichen Daten des Bestellers decken müssen.
7. Ausschluss vom Widerrufsrecht
•    Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Fernabsatzverträgen zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind oder die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind oder schnell verderben können oder deren Verfallsdatum überschritten würde.
•    Aus Gründen der Lesbarkeit wird  darauf verzichtet, geschlechtsspezifische Formulierungen zu verwenden. Soweit personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Männer und Frauen in gleicher Weise.
 

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DAS GASTGEWERBE 2016

(AGBG 2016)

Fassung vom 15.09.2016

Inhaltsübersicht

1.    Geltungsbereich. 

2.    Begriffsdefinitionen. 

3.    Vertragsabschluss/Vertragsinhalt. 

4.    Sonderregelungen für Vertragsabschlüsse mit Anzahlung. 

5.    Sonderregelungen für Vertragsabschlüsse im Fernabsatz. 

6.    Rücktritt des Gastwirtes vom Bewirtungsvertrag. 

7.    Rücktritt durch den Vertragspartner – Stornogebühr. 

8.    Behinderungen der Anreise. 

9.    Rechte des Vertragspartners. 

10.      Pflichten des Vertragspartners. 

11.      Rechte des Gastwirtes. 

12.      Pflichten des Gastwirtes. 

13.      Haftungsbeschränkungen. 

14.      Tierhaltung. 

15.      Gutscheine. 

16.      Abänderung des Bewirtungsvertrages. 

17.      Beendigung des Bewirtungsvertrages – Vorzeitige Auflösung. 

18.      Erkrankung, Unfall oder Tod des Gastes während der Bewirtung. 

19.      Datenschutzbestimmungen. 

20.      Erfüllungsort, Gerichtsstand und Rechtswahl. 

21.      Sonstiges. 

 

 

  1. Geltungsbereich
    1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Gastgewerbe (im Folgenden „AGBG 2016“) regeln das Rechtsverhältnis zwischen dem Gastwirt und dem Vertragspartner/Gast und gelten für alle in diesem Verhältnis getätigten Reservierungen und erbrachten Dienstleistungen.
    2. Für Beherbergungsleistungen des Gastwirtes gelten ausschließlich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Hotellerie 2006 („AGBH 2006“).
    3. Die im Folgenden näher geregelten Leistungen des Gastwirtes werden ausschließlich auf Basis dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen angeboten. Von diesen AGBG 2016 abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Vertragspartners sind nur wirksam, wenn sie ausdrücklich und schriftlich vereinbart wurden.
    4. Die AGBG 2016 schließen Sondervereinbarungen nicht aus und sind gegenüber im Einzelnen getroffenen Vereinbarungen subsidiär.
    5. Mit Abschluss einer Reservierung – ganz gleich durch welche Mittel – bestätigt der Vertragspartner, dass er die Geschäftsbedingungen gelesen und verstanden hat und diesen zustimmt.
    6. Der Gastwirt behält sich das Recht vor, jederzeit die AGBG 2016, wenn dies dem Vertragspartner zumutbar ist, zu ändern, auf aktuelle Gegebenheiten zu aktualisieren und den gesetzlichen Bestimmungen anzupassen.
  1. Begriffsdefinitionen
    1. Bewirtung                      Zurverfügungstellung/Verabreichen von Speisen und Getränken   im Bewirtungsbetrieb des Gastwirtes
    2. Bewirtungsvertrag        Ist der zwischen dem Gastwirt und dem Vertragspartner    abgeschlossene Vertrag, dessen Schwerpunkt in der Bewirtung          liegt und dessen Inhalt in der Folge näher geregelt wird.
    3. Catering                        Zubereitung bzw Lieferung von Speisen und Getränken zu einem                                       außerhalb des Bewirtungsbetriebes des Gastwirtes            liegenden vom Vertragspartner bestimmten Leistungsort
    4. FAGG                           Fern- und Auswärtsgeschäftegesetz idgF
    5. Fernabsatz(vertrag)      im Sinne des § 3 FAGG
    6. Bewirtungsbetrieb         Räumlichkeiten außerhalb oder innerhalb eines Gebäudes, wo     die Bewirtung der Gäste durch den Gastwirt stattfindet
    7. Gastwirt                        natürliche oder juristische Person, die als Betreiber des     Bewirtungsbetriebes Gäste gegen Entgelt bewirtet bzw Räume      vermietet und damit zusammenhängende Dienstleistungen                                       erbringt
    8. Gast                              natürliche Person, die Bewirtung in Anspruch nimmt. Der Gast ist             in der Regel zugleich Vertragspartner. Als Gast gelten auch           jene Personen, die in Begleitung des Vertragspartners bewirtet         werden
    9. KSchG                          Konsumentenschutzgesetz 1979 idgF
    10. Verbraucher                  im Sinne des § 1 KSchG
    11. Unternehmer                 im Sinne des § 1 KSchG
    12. Reservierung                verbindliches Angebot des Vertragspartners auf Abschluss eines                           Bewirtungsvertrages             
    13. Vertragspartner            natürliche oder juristische Person, die als Gast oder für einen       Gast einen Bewirtungsvertrag abschließt
  1. Vertragsabschluss/Vertragsinhalt
    1. Der Bewirtungsvertrag kommt nach Prüfung der Verfügbarkeit durch die (mündliche oder schriftliche) Annahme der Reservierung – spätestens durch die Bewirtung – des Gastes durch den Gastwirt zustande. Ab diesem Zeitpunkt sind der Gastwirt und der Vertragspartner an den Bewirtungsvertrag gebunden.
    2. Mit Angabe der Konto- bzw Kreditkartendaten erklärt der Vertragspartner sein ausdrückliches Einverständnis mit der Abbuchung aller anfallender Gebühren – insbesondere Anzahlungen und gegebenenfalls Stornogebühren (gemäß Punkt 7) – ohne weitere Rücksprache mit dem Vertragspartner im Einziehungsermächtigungsverfahren der gewählten Zahlungsart.
    3. Als Grundlage für das Entgelt gelten die in der jeweils zum Vertragsschlusszeitpunkt aktuellen Preisliste des Gastwirtes angeführten, sowie durch Sonderabsprachen individuell vereinbarten Preise.
    4. Der Vertragspartner hat bei allen Reservierungen seinen vollständigen Namen (Firma), Anschrift, E-Mail-Adresse (sofern vorhanden) und Telefonnummer, sowie die genaue Anzahl der zu bewirtenden Gäste sowie den Umfang der gewünschten Bewirtung bekanntzugeben. Mit Übermittlung der E-Mail-Adresse stimmt der Vertragspartner zudem zu, Informationsmaterial wie zB Newsletter, Angebote uä zu erhalten.
    5. Diese Daten stellen einen wesentlichen Bestandteil des Vertrags dar und sind Grundlage für die Rechnungslegung an den Vertragspartner. Eine Über- oder Unterschreitung der reservierten Personenanzahl ist nur bei ausdrücklicher Zustimmung des Gastwirtes zulässig. Die vereinbarte Gästezahl wird der Verrechnung als Mindestzahl zugrunde gelegt. Bei vom Gastwirt zugestimmten Überschreiten der vereinbarten Anzahl an Personen erfolgt die Verrechnung gemäß der tatsächlichen Gästezahl. Bei Unterschreiten der vereinbarten Gästeanzahl gelten die angeführten Stornobedingungen gemäß Punkt 6.
    6. Wird bezüglich der Konsumation keine andere Vereinbarung wie zB eine Pauschale getroffen, werden alle konsumierten Getränke und Speisen vom Gastwirt nach dem tatsächlichen Verbrauch und dem Bestellwert laut aktueller Preisliste in Rechnung gestellt und gilt ein Betrag in der Höhe von EUR 10/pro reserviertem Gast als Mindestkonsumation vereinbart, der auch bei Nichtinanspruchnahme der Bewirtungsleistungen zu zahlen ist.
  1. Sonderregelungen für Vertragsabschlüsse mit Anzahlung
    1. Der Gastwirt ist berechtigt, den Bewirtungsvertrag unter der Bedingung abzuschließen, dass der Vertragspartner eine Anzahlung leistet. In diesem Fall ist der Gastwirt verpflichtet, vor der Annahme der schriftlichen oder mündlichen Reservierung des Vertragspartners, den Vertragspartner auf die geforderte Anzahlung hinzuweisen. Erklärt sich der Vertragspartner mit der Anzahlung (schriftlich oder mündlich) einverstanden, kommt der Bewirtungsvertrag mit erfolgreicher Abbuchung bzw Bezahlung der Anzahlung zustande. Erst ab diesem Zeitpunkt wird der unter der Bedingung einer Anzahlung geschlossene Bewirtungsvertrag zweiseitig verbindlich. Bis zu diesem Zeitpunkt kann die Reservierung von beiden Seiten kostenfrei und ohne Angabe von Gründen storniert werden.
    2. Mit Annahme des Angebots durch den Gastwirt wird die Anzahlung sofort zur Zahlung fällig, sofern nicht eine spätere Fälligkeit vereinbart wird Die Kosten für die Geldtransaktion (zB Überweisungsspesen) trägt der Vertragspartner. Für Kredit- und Debitkarten gelten die jeweiligen Bedingungen der Kartenunternehmen.
    3. Die Anzahlung ist eine Teilzahlung auf das vereinbarte Entgelt.
  1. Sonderregelungen für Vertragsabschlüsse im Fernabsatz
    1. Elektronische Erklärungen gelten als zugegangen, wenn die Partei, für die sie bestimmt sind, diese unter gewöhnlichen Umständen abrufen kann und der Zugang zu den bekannt gegebenen Geschäftszeiten des Gastwirtes erfolgt.
    2. Die Annahme durch den Gastwirt erfolgt bei Buchungen über Fernkommunikationsmittel ausschließlich durch eine Reservierungsbestätigung des Gastwirtes per Email/auf dem Postweg oder bei vereinbarter Anzahlung mit erfolgreicher Abbuchung durch den Gastwirt oder mit erfolgreicher Überweisung durch den Vertragspartner. Für die Anzahlung belastet der Gastwirt die Kreditkarte/das Konto des Vertragspartners mit dem in den Reservierungsbedingungen angeführten Betrag/Prozentsatz.
    3. Bei Onlinebuchungen besteht eine Reservierungsmöglichkeit nur nach vollständiger und korrekter Eingabe aller im Reservierungsfenster vorhandenen Pflichtfelder sowie des ausdrücklichen Anerkenntnisses der AGBG 2016 mittels der im Reservierungsfenster vorgesehenen Applikation.
    4. Der Vertragspartner nimmt zur Kenntnis, dass der Reservierungsvorgang bei Onlinereservierungen nach Betätigung des Buttons „Kostenpflichtig reservieren“ nicht mehr storniert oder rückgängig gemacht werden kann.
    5. Der Vertragspartner ist für die korrekte Eingabe/Bekanntgabe der Daten allein verantwortlich. War der Reservierungsvorgang nur durch Eingabe/Bekanntgabe fehlerhafter oder unvollständiger Daten nicht korrekt, kann die Buchung entweder mit Hilfe des Gastwirtes korrigiert oder eine andere Reservierungsbestätigung ausgestellt werden. In allen Reklamationsfällen muss vom Vertragspartner jedenfalls die Reservierungsbestätigung vorgelegt werden, da ansonsten die Bewirtung durch den Gastwirt abgelehnt werden kann. Die elektronische Reservierungsbestätigung des Gastwirtes dient als einziger zulässiger Nachweis der ordnungsgemäß getätigten Reservierung und ist daher vom Vertragspartner mitzuführen und im Falle von Reklamationen dem Personal des Gastwirtes vorzuweisen.
    6. Der Vertragspartner nimmt zur Kenntnis, dass es aufgrund der notwendigen Datenübertragungen über das Internet und über sonstige Datenleitungen bei der Reservierung ausnahmsweise zu Problemen kommen kann, ohne dass daraus irgendwelche Rechtsfolgen abgeleitet werden können.
  1. Rücktritt des Gastwirtes vom Bewirtungsvertrag
    1. Falls der Vertragspartner/die Gäste eine halbe Stunde nach dem vereinbarten Reservierungszeitpunkt nicht erscheinen, besteht keine Bewirtungspflicht, es sei denn, dass ein späterer Ankunftszeitpunkt vereinbart wurde.
    2. Hat der Vertragspartner eine Anzahlung (siehe Punkt 4) geleistet, so bleibt die Reservierung zwei Stunden nach dem vereinbarten Reservierungszeitpunkt reserviert.
    3. Bis spätestens drei Monate vor der vereinbarten Bewirtung des Vertragspartners bzw der Gäste kann der Bewirtungsvertrag durch den Gastwirt aus sachlich gerechtfertigten Gründen durch einseitige Erklärung aufgelöst werden.
  1. Rücktritt durch den Vertragspartner – Stornogebühr
    1. Bei den vom Gastwirt angebotenen Dienstleistungen handelt es sich um Freizeit-Dienstleistungen iSd § 18 Abs 1 Z 10 FAGG, die zu einem bestimmten Zeitpunkt innerhalb eines genau angegebenen Zeitraums erbracht werden. Dem Vertragspartner steht demnach kein Rücktrittsrecht gemäß § 11 Abs 1 FAGG zu.
    2. Ein Rücktritt durch einseitige Erklärung des Vertragspartners ist nur unter Entrichtung folgender Stornogebühren möglich:

bis 3 Monate

3 Monate bis 14 Tage

14 Tage bis 1 Tag

am letzten Tag

0%

10%

20%

25%

    1. Bis zu einer Unterschreitung der reservierten Gästezahl im nachfolgenden Ausmaß ist ein Teilrücktritt im Ausmaß der zu reduzierenden Gästeanzahl ohne Entrichtung einer Stornogebühr durch einseitige Erklärung des Vertragspartners möglich:

bis 3 Monate

3 Monate bis 14 Tage

14 Tage bis 1 Tag

am letzten Tag

20%

20%

15%

10%

    1. Bei Unterschreitung der reservierten Gästezahl um mehr als die unter Punkt 7.3 genannte Gästeanzahl ist ein Teilrücktritt im Ausmaß der zu reduzierenden Gästezahl durch einseitige Erklärung des Vertragspartners nur unter Entrichtung der unter Punkt 7.2 angeführten Stornogebühren möglich.
    2. Die jeweiligen Stornogebühren sind von der vereinbarten Gesamtsumme bzw dem Gesamtwert der vereinbarten Leistungen (Speisen und Getränke), etwaigen Pauschalvereinbarungen bzw mangels vereinbarter Konsumationsleistung vom Betrag in der Höhe von EUR 30,00 pro reserviertem Gast zu berechnen.
    3. Eine bereits geleistete Anzahlung wird auf die unter 7.2 und 7.3 genannten Stornogebühren angerechnet.
    4. Der Rücktritt des Vertragspartners entfaltet nur Wirksamkeit, wenn dieser schriftlich erklärt wird.
  1. Behinderungen der Anreise
    1. Kann der Vertragspartner bzw die Gäste am Tag der Anreise nicht im Bewirtungsbetrieb erscheinen, weil durch unvorhersehbare außergewöhnliche Umstände (zB extremer Schneefall, Hochwasser etc) sämtliche Anreisemöglichkeiten unmöglich sind, ist der Vertragspartner nicht verpflichtet, das vereinbarte Entgelt zu bezahlen.
    2. Kann der Vertragspartner bzw die Gäste am Tag der Anreise nicht im Bewirtungsbetrieb erscheinen, weil diese erkrankt sind, so ist der Vertragspartner verpflichtet, das vereinbarte Entgelt zu bezahlen; der Gastwirt ist verpflichtet, die Gäste zu bewirten.
  1. Rechte des Vertragspartners
    1. Durch den Abschluss eines Bewirtungsvertrages erwirbt der Vertragspartner das Recht auf die übliche Bewirtung und Bedienung, sowie den Gebrauch der Einrichtungen des Bewirtungsbetriebes, die üblicher Weise und ohne besondere Bedingungen den Gästen zur Benützung zugänglich sind.
    2. Sind Einrichtungen aus technischen Gründen nicht verfügbar bzw benutzbar, steht dem Vertragspartner kein Recht auf Entgeltminderung zu.
    3. Der Vertragspartner hat seine Rechte gemäß allfälligen Gästerichtlinien (Hausordnung) auszuüben.
  1. Pflichten des Vertragspartners
    1. Der Vertragspartner ist verpflichtet, spätestens zum Zeitpunkt des Endes der Bewirtung das vereinbarte Entgelt zuzüglich etwaiger Mehrbeträge, die auf Grund gesonderter Leistungsinanspruchnahmen durch ihn und/oder die ihn begleitenden Gästen entstanden sind zuzüglich – falls noch nicht berücksichtigt – gesetzlicher Umsatzsteuer zu bezahlen.
    2. Der Gastwirt ist nicht verpflichtet, Fremdwährungen zu akzeptieren. Akzeptiert der Gastwirt Fremdwährungen, werden diese nach Tunlichkeit zum Tageskurs in Zahlung genommen. Sollte der Gastwirt Fremdwährungen oder bargeldlose Zahlungsmittel akzeptieren, so trägt der Vertragspartner alle damit zusammenhängenden Kosten, etwa Erkundigungen bei Kreditkartenunternehmungen usw.
    3. Der Vertragspartner und seine Gäste haften dem Gastwirt gegenüber für jeden Schaden zur ungeteilten Hand, den er oder der Gast oder sonstige Personen, die mit Wissen oder Willen des Vertragspartners Leistungen des Gastwirtes entgegennehmen, verursachen. Für Ansprüche Dritter hält der Vertragspartner/Gast den Gastwirt zur Gänze schad- und klaglos.
    4. Das Mitbringen von Speisen und Getränken ohne vorherige Genehmigung des Gastwirtes ist nicht gestattet.
    5. Der Vertragspartner ist für die Einhaltung aller gesetzlichen und behördlichen Vorschriften – insbesondere von gewerberechtlichen, feuerpolizeilichen, urheberschutzrechtlichen und veranstaltungsrechtlichen, sowie des OÖ Jugendschutzgesetzes idgF und des Tabak- und Nichtraucherinnen- bzw Nichtraucherschutzgesetzes idgF – selbst verantwortlich und hat den diesbezüglichen Weisungen des Gastwirtes zu folgen. Der Vertragspartner ist – soweit nicht gesetzlich anders vorgesehen – verpflichtet, behördliche Bewilligungen auf eigene Kosten einzuholen und alle behördlichen Auflagen auf eigene Kosten zu erfüllen.
    6. Dekorationsmaterial muss den feuerpolizeilichen Anforderungen entsprechen und darf im Übrigen – ebenso wie sonstige Gegenstände – nur mit Zustimmung des Gastwirtes angebracht werden. Das Anbringen von Dekorationsmaterial an den Wänden unter Verwendung von Klebstoffen, Klebestreifen, Möbelheftern, Nägeln und Schrauben ist untersagt. Mitgebrachte Gegenstände sind nach der Veranstaltung unverzüglich vom Vertragspartner zu entfernen. Erfolgt die Entfernung nicht unverzüglich, hat der Gastwirt die Möglichkeit dies auf Kosten des Vertragspartners durch Dritte durchführen zu lassen, bzw Raummiete für die Aufbewahrung zu verrechnen.
  1. Rechte des Gastwirtes
    1. Verweigert der Vertragspartner die Bezahlung des bedungenen Entgelts oder ist er damit im Rückstand, so steht dem Gastwirt das gesetzliche Zurückbehaltungsrecht gemäß § 471 ABGB an den vom Vertragspartner bzw dem vom Gast eingebrachten Sachen zu. Dieses Zurückbehaltungsrecht steht dem Gastwirt weiters zur Sicherung seiner Forderung aus dem Bewirtungsvertrag, insbesondere für Verpflegung, sonstiger Auslagen, die für den Vertragspartner gemacht wurden und für allfällige Ersatzansprüche jeglicher Art zu.
    2. Werden vom Gastwirt Sonderwünsche des Vertragspartners oder Gastes erfüllt, so ist der Gastwirt berechtigt, dafür ein Sonderentgelt zu verlangen. Dieses Sonderentgelt bzw die Art der Berechnung ist jedoch vor Leistungserbringung durch den Gastwirt dem Gast/Vertragspartner offenzulegen. Der Gastwirt kann diese Leistungen aus betrieblichen Gründen auch ablehnen.
    3. Dem Gastwirt steht das Recht auf jederzeitige Abrechnung bzw Zwischenabrechnung seiner Leistung zu.
  1. Pflichten des Gastwirtes
    1. Der Gastwirt ist verpflichtet, die vereinbarten Leistungen in einem seinem Standard entsprechenden Umfang zu erbringen.
    2. Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen.
  1. Haftungsbeschränkungen
    1. Ist der Vertragspartner ein Konsument, wird die Haftung des Gastwirtes – auch für eingebrachte Sachen – für leichte Fahrlässigkeit, mit Ausnahme von Personenschäden, ausgeschlossen.
    2. Ist der Vertragspartner ein Unternehmer, wird die Haftung des Gastwirtes sowie seiner Erfüllungsgehilfen – auch für eingebrachte Sachen – für leichte und grobe Fahrlässigkeit ausgeschlossen. In diesem Fall trägt der Vertragspartner die Beweislast für das Vorliegen des Verschuldens. Folgeschäden, immaterielle Schäden oder indirekte Schäden sowie entgangene Gewinne werden nicht ersetzt. Der zu ersetzende Schaden findet in jedem Fall seine Grenze in der Höhe des Vertrauensinteresses.
    3. Für abhandengekommene Sachen des Gastes/Vertragspartners wird nicht gehaftet.
    4. Der Gastwirt bemüht sich, Störungen an vom Gastwirt direkt zur Verfügung gestellten technischen Einrichtungen und sonstigen Einrichtungen umgehend zu beseitigen. Der Gastwirt haftet nicht für Ausfälle dieser Einrichtungen, sowie des Stromnetzes bzw sonstiger infrastruktureller Einrichtungen.
    5. Die Haftung ist in jedem Fall ausgeschlossen, wenn der Vertragspartner und/oder Gast den eingetretenen Schaden ab Kenntnis nicht unverzüglich dem Gastwirt anzeigt. Überdies sind diese Ansprüche innerhalb von drei Jahren ab Kenntnis oder möglicher Kenntnis durch den Vertragspartner bzw Gast gerichtlich geltend zu machen; sonst ist das Recht erloschen.
  1. Tierhaltung
    1. Tiere dürfen nur nach vorheriger Zustimmung des Gastwirtes und allenfalls gegen eine besondere Vergütung in den Bewirtungsbetrieb gebracht werden.
    2. Der Vertragspartner, der ein Tier mitnimmt, ist verpflichtet, dieses Tier während seines Aufenthaltes ordnungsgemäß zu verwahren bzw zu beaufsichtigen oder dieses auf seine Kosten durch geeignete Dritte verwahren bzw beaufsichtigen zu lassen und sämtliche Vorschriften von Tierhaltungsgesetzen insbesondere einer allfälligen Maukorb- und /oder Leinenpflicht einzuhalten.
    3. Der Vertragspartner bzw Gast, der ein Tier mitnimmt, hat über eine entsprechende Tier-Haftpflichtversicherung bzw eine Privat-Haftpflichtversicherung, die auch mögliche durch Tiere verursachte Schäden deckt, zu verfügen. Der Nachweis der entsprechenden Versicherung ist über Aufforderung des Gastwirtes zu erbringen.
    4. Der Vertragspartner bzw sein Versicherer haften dem Gastwirt gegenüber zur ungeteilten Hand für den Schaden, den mitgebrachte Tiere anrichten. Der Schaden umfasst insbesondere auch jene Ersatzleistungen des Gastwirtes, die der Gastwirt gegenüber Dritten zu erbringen hat.
  1. Gutscheine
    1. Gutscheine jeglicher Art werden nicht in bar abgelöst. Der zeitliche Geltungsraum von Gutscheinen wird auf dem jeweiligen Gutschein festgeschrieben und definiert, wobei diese spätestens mit Ablauf einer Frist von 5 Jahren ab Ausstellungsdatum eingelöst oder umgetauscht werden müssen. Bei Verlust von Gutscheinen jeglicher Art wird vom Gastwirt kein Ersatz geleistet.
  1. Abänderung des Bewirtungsvertrages
    1. Der Vertragspartner hat keinen Anspruch darauf, dass die Art und das Ausmaß der Bewirtung abgeändert werden. Kündigt der Vertragspartner seinen Wunsch auf Abänderung des Bewirtungsvertrages rechtzeitig an, so kann der Gastwirt der Abänderung des Bewirtungsvertrages zustimmen. Den Gastwirt trifft dazu keine Verpflichtung.
    2. Der Gastwirt kann dem Vertragspartner bzw den Gästen eine andere Bewirtung (gleicher Qualität) zur Verfügung stellen, wenn dies dem Vertragspartner zumutbar ist, besonders wenn die Abweichung geringfügig und sachlich gerechtfertigt ist. Eine sachliche Rechtfertigung ist beispielsweise dann gegeben, wenn ein bestimmter Raum (bestimmte Räume) unbenutzbar geworden ist (sind), bereits anwesende Gäste ihren Aufenthalt verlängern, eine Überbuchung vorliegt oder sonstige wichtige betriebliche Maßnahmen diesen Schritt bedingen. Allfällige Mehraufwendungen für die Ersatzbewirtung gehen auf Kosten des Gastwirtes.
  1. Beendigung des Bewirtungsvertrages – Vorzeitige Auflösung
    1. Erscheint der Vertragspartner bzw seine Gäste nicht, so ist der Gastwirt berechtigt, das vereinbarte Entgelt vorbehaltlich Punkt 17.3 zu verlangen.
    2. Der Gastwirt ist berechtigt, den Bewirtungsvertrag aus wichtigem Grund aufzulösen, insbesondere wenn der Vertragspartner bzw der Gast

a) von den Räumlichkeiten einen erheblich nachteiligen Gebrauch macht oder durch sein rücksichtsloses, anstößiges oder sonst grob ungehöriges Verhalten den übrigen Gästen, dem Eigentümer, dessen Leute verleidet oder sich gegenüber diesen Personen einer mit Strafe bedrohten Handlung gegen das Eigentum, die Sittlichkeit oder die körperliche Sicherheit schuldig macht;

b) von einer ansteckenden Krankheit oder eine Krankheit, die über die Bewirtungsdauer hinausgeht, befallen wird oder sonst pflegedürftig wird;

c) die vorgelegten Rechnungen bei Fälligkeit innerhalb einer zumutbar gesetzten Frist (3 Tage) nicht bezahlt.

Bei Auflösung des Bewirtungsvertrages aus wichtigen Grund ist der Vertragspartner zur Bezahlung des Entgelts vorbehaltlich Punkt 17.3 verpflichtet.

    1. Der Gastwirt wird in Abzug bringen, was er sich infolge der Nichtinanspruchnahme seines Leistungsangebots erspart oder was er durch anderweitige Bewirtung erhalten hat. Eine Ersparnis liegt nur dann vor, wenn der Bewirtungsbetrieb im Zeitpunkt der Nichtinanspruchnahme der vom Gast bestellten Bewirtung vollständig ausgelastet ist und auf Grund des Nichterscheinens des Vertragspartners weitere Gäste bewirtet werden können. Die Beweislast für die Ersparnis trägt der Vertragspartner.
    2. Wenn die Vertragserfüllung durch ein als höhere Gewalt zu wertendes Ereignis (zB Elementarereignisse, Streik, Aussperrung, Lieferboykott, behördliche Verfügungen etc) unmöglich wird, kann der Gastwirt den Bewirtungsvertrag jederzeit auflösen, sofern der Vertrag nicht bereits nach dem Gesetz als aufgelöst gilt, oder der Gastwirt von seiner Bewirtungspflicht befreit ist. Etwaige Ansprüche auf Schadenersatz etc des Vertragspartners sind ausgeschlossen.
  1. Erkrankung, Unfall oder Tod des Gastes während der Bewirtung
    1. Erkrankt/Verunfallt ein Gast während seines Aufenthaltes im Bewirtungsbetrieb, so wird der Gastwirt über Wunsch des Gastes für ärztliche Betreuung sorgen. Ist Gefahr in Verzug, wird der Gastwirt die ärztliche Betreuung auch ohne besonderen Wunsch des Gastes veranlassen, dies insbesondere dann, wenn dies notwendig ist und der Gast hiezu selbst nicht in der Lage ist.
    2. Solange der Gast nicht in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen oder die Angehörigen des Gastes nicht kontaktiert werden können, wird der Gastwirt auf Kosten des Gastes für ärztliche Behandlung sorgen. Der Umfang dieser Sorgemaßnahmen endet jedoch in dem Zeitpunkt, in dem der Gast Entscheidungen treffen kann oder die Angehörigen vom Krankheits-/Unfallsfall benachrichtigt worden sind.
    3. Der Gastwirt hat gegenüber dem Vertragspartner und dem Gast oder bei Todesfall gegen deren Rechtsnachfolger insbesondere für folgende Kosten Ersatzansprüche:
  1. offene Arztkosten, Kosten für Krankentransport, Medikamente und Heilbehelfe;
  2. notwendig gewordene Raumdesinfektion;
  3. Wiederherstellung von Wänden, Einrichtungsgegenständen, Teppichen usw, soweit diese im Zusammenhang mit der Erkrankung, dem Unfall oder dem Todesfall verunreinigt oder beschädigt wurden;
  4. Entgelt für vom Gast in Anspruch genommene Bewirtungsleistungen, zzgl allfälliger Kosten der Unverwendbarkeit der Räume wegen Desinfektion, Räumung oä;
  5. allfällige sonstige Schäden, die dem Gastwirt entstehen.
  1. Erfüllungsort, Gerichtsstand und Rechtswahl
    1. Erfüllungsort ist der Ort, an dem der Bewirtungsbetrieb gelegen ist.
    2. Dieser Vertrag unterliegt österreichischem formellen und materiellen Recht unter Ausschluss der Regeln des Internationalen Privatrechts (insbesondere IPRG und EVÜ) sowie UN-Kaufrecht.
    3. Ausschließlicher Gerichtsstand ist im zweiseitigen Unternehmergeschäft der Sitz des Gastwirtes, wobei der Gastwirt überdies berechtigt ist, seine Rechte auch bei jedem anderen örtlich und sachlich zuständigen Gericht geltend zu machen.
    4. Wurde der Bewirtungsvertrag mit einem Vertragspartner, der Verbraucher ist und seinen Wohnsitz bzw gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich hat, geschlossen, können Klagen gegen den Verbraucher ausschließlich am Wohnsitz, am gewöhnlichen Aufenthaltsort oder am Beschäftigungsort des Verbrauchers eingebracht werden.
    5. Wurde der Bewirtungsvertrag mit einem Vertragspartner, der Verbraucher ist und seinen Wohnsitz in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union (mit Ausnahme Österreichs), Island, Norwegen oder der Schweiz, hat, ist das für den Wohnsitz des Verbrauchers für Klagen gegen den Verbraucher örtlich und sachlich zuständige Gericht ausschließlich zuständig. 
  1. Sonstiges
    1. Alle Änderungen des Bewirtungsvertrages bedürfen auf Seiten des Vertragspartners der Schriftform.
    2. Sofern die obigen Bestimmungen nichts Besonderes vorsehen, beginnt der Lauf einer Frist mit Zustellung des die Frist anordnenden Schriftstückes an den Vertragspartner, welcher die Frist zu wahren hat. Bei Berechnung einer Frist, welche nach Tagen bestimmt ist, wird der Tag nicht mitgerechnet, in welchen der Zeitpunkt oder das Ereignis fällt, nach der sich der Anfang der Frist richten soll. Nach Wochen oder Monaten bestimmte Fristen beziehen sich auf diejenigen Tage der Woche oder des Monates, welcher durch seine Benennung oder Zahl dem Tage entspricht, von welchem die Frist zu zählen ist. Fehlt dieser Tag in dem Monat, ist der in diesem Monat letzte Tag maßgeblich.
    3. Erklärungen müssen dem jeweils anderen Vertragspartner am letzten Tag der Frist (24 Uhr) zugegangen sein.
    4. Der Gastwirt ist berechtigt, gegen Forderungen des Vertragspartners mit eigenen Forderungen aufzurechnen. Der Vertragspartner ist nicht berechtigt, mit eigenen Forderungen gegen Forderungen des Gastwirtes aufzurechnen; dies gilt für Konsumenten dann nicht, wenn der Gastwirt zahlungsunfähig oder die Forderung des Vertragspartners gerichtlich festgestellt oder vom Gastwirt anerkannt ist.
    5. Im Falle von Regelungslücken gelten die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen.

 

 

 

Aus Gründen der Lesbarkeit wird  darauf verzichtet, geschlechtsspezifische Formulierungen zu verwenden. Soweit personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Männer und Frauen in gleicher Weise.